Du bist noch nicht bereit für eine Ausbildung, ein Beruf oder ein Studium? Und auf Schule hast du auch keine Lust mehr? Nix tun geht aber nicht, das kommt nicht gut in deinem Lebenslauf.
Hier haben wir vier Alternativen für dich:
Bundesfreiwilligendienst
Der Bundesfreiwilligendienst richtet sich an alle, die ihre Schulpflicht erfüllt haben. Alter, Geschlecht, Nationalität oder Art des Schulabschlusses spielen keine Rolle. Freiwillige erhalten dabei eine intensive Anleitung in die Tätigkeiten und kostenlose Seminare. Zudem gibt es monatlich ein Taschengeld. Bei den Sozialversicherungen ist der Bundesfreiwilligendienst einem Ausbildungsverhältnis gleichgestellt. Nach Abschluss des Bundesfreiwilligendienstes erhältst du ein qualifiziertes Zeugnis.
Die Tätigkeiten, die Freiwillige verrichten können, sind sehr vielseitig: mit Kindern spielen, Senioren aus der Zeitung vorlesen, mit Jugendlichen in ein Museum oder ins Theater gehen. Neben den Tätigkeiten im sozialen oder ökologischen Bereich gibt es auch Plätze im Bereich Kultur, Integration und Sport.
Mehr Infos bekommst du hier:
Freiwilliges Jahr
Das Freiwillige Soziale und das Freiwillige Ökologische Jahr geben dir die Möglichkeit, dich sozial zu engagieren und einen Aufgabenbereich kennenzulernen, in den du eventuell auch beruflich einsteigen möchtest. Dabei reichen die Einsatzgebiete von Altenheimen über Sportvereine und Kulturinstitutionen bis hin zum Umweltschutz.
Mehr Infos bekommst du vom Jugendportal der Stadt Oberhausen.
Au-Pair
Als Au-Pair kannst du die Zeit vor dem Studium oder dem Berufseinstieg für einen Auslandsaufenthalt nutzen. Bei dem Auslandsaufenthalt als Au-Pair ist für Verpflegung, Unterkunft und Taschengeld gesorgt. Als Gegenleistung musst du dann Aufgaben wie Kinderbetreuung oder Haushaltshilfen übernehmen.
Mehr Infos bekommst du vom Jugendportal der Stadt Oberhausen.
Bundeswehr
Zur Bundeswehr gehören mehr als 260.000 Menschen – Frauen und Männer in Uniform und in Zivil. Gemeinsam erfüllen sie im In- und Ausland oftmals gefährliche Aufgaben. Das tun sie stets im Auftrag der Politik. Alle Angehörigen der Bundeswehr bekennen deshalb: „Wir. Dienen. Deutschland.“
Jugendliche mit deutscher Staatsangehörigkeit, die ihr 18. Lebensjahr vollendet haben und körperlich, geistig sowie charakterlich für den Dienst für den Wehrdienst geeignet sind, können freiwillig in der Bundeswehr dienen. Dabei können sie Wünsche äußern, wo sie ihren Dienst antreten wollen – zum Beispiel im Sanitätsdienst, in der kämpfenden Truppe oder in einem der vielen technischen Bereiche. Wehrdienstleistende verbringen mindestens sechs, höchstens elf in der Truppe. Ab einer Verpflichtungszeit von zwölf Monaten ist man Soldatin oder Soldat auf Zeit und wird mit einem höheren Sold entlohnt.